Ausschnitt aus: www.hikr.org/tour

Mit Auto, Seilbahn und Zahnradbahn gings nach Mürren, ein kurzer Spaziergang durch`s Örtchen und schon stehen wir vor der Tür mit dem Schild drüber: Eingang. Hm,fast hätten wir vor lauter Höflichkeit erstmal angeklopft. Ein kurzer dunkler Gang und man steht am Einstieg. Hier wird klettersteigmäßig angerödelt, das obligatorische Foto gemacht, in die Hände gespuckt und schon gehts aufi. Aufi??

Nein, ungewöhnlich ist, das du diesen Klettersteig nicht im Aufstieg bewältigst, sondern die ganze Zeit in Richtung Gimmelwald absteigst. Ist nicht jedermanns Sache, aber zum Üben, bzw Einlaufen genau richtig. Die Highlights sind neben den teilweise atemberaubenden Tiefblicken und der tollen Bergkulisse, 2 Nepalstege und die finale Hängebrücke. Alles ist gut abgesichert und auch nicht wirklich schwierig. Die "größten" Gefahren an diesem Tage waren die Brennesseln am Wegesrand und die mit viel Wasser vermischte Erde in den Gehpassagen. Mit gefühlten 2 Kilo Matsch unterm Wandersschuh ist es auf der Leiter bzw in den Quergängen nicht mehr ganz so prickelnd. Alles in allem aber eine schöne Vormittagstour, und wenn man sein Auto heile läßt, kann dieser Steig auch Spaß machen.

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Am 21.10.2012 unter Touren > Klettersteig

Ausschnitt aus : www.kletterportal.ch

Klettersteig Mürren-Gimmelwald (Klettersteig)
Gebiet: Stechelberg-Mürren (Berner Oberland)
Level: K2/K3

Das Besondere an diesem Klettersteig ist, dass er von oben nach unten führt und nicht aufwärts wie man sichs gewohnt ist. Der grösste Teil der Route gleicht einer gemütlichen Bergwanderung. Aber man trifft immer wieder auf Überraschungen, wie zum Beispiel eine Drei-Seil-Brücke, die schon etwas Mut abverlangt. Auch die grosse, 80 M lange Hängebrücke am Schluss ist für nicht ganz schwindelfreie Begeher eine interessante Herausforderung. Auch die einzige ausgesetzte Stelle ist sehr gut abgesichert und ohne grosse Anstrengung zu meistern. Der Zu- und Abstieg dauert nur etwa 5-10 Minuten, bis zur Seilbahnstation.
Wer dann am Ziel doch etwas erschöpft ist, kann bequem mit der Seilbahn zurück nach Stechelberg oder Mürren. Oder man geht zu Fuss ins Tal (ca. 1 Stunde Bergwandern auf einem sehr gut ausgebautem Weg).

Tipp: Eventuell ist es von Vorteil, vorher schon mal im Seilpark das begehen einer Drei-Seil-Brücke zu üben.
Auch erwähnenswert ist das optimale, frühlingshafte Wetter mit fast sommerlichen Temberaturen - und das Mitte Oktober!

 

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